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16. Jun 2015 77

Viva Italia 2015

ein Bericht

Am 12.06. machten wir uns wieder auf den Weg

nach Eggenburg um an unserer dritten Viva Italia teilzunehmen. 
Mittlerweile im 20ten Jahr, schon ein alter Hase unter den Veranstaltungen, gefällt uns vor allem das offene Teilnehmerfeld. Eine Baujahrbeschränkung gibt es nicht, der Wagen muss einfach nur aus Italien, sportlich und da sein.
So wurden wir bereits in der Kellergasse vom Klang so mancher Vier- Sechs- oder Achtzylinder begrüßt. Hier durch die Gasse zu bummeln und sich neben zig Klassiker der Automobilgeschichte auf ein ausgezeichnetes Abendessen zu freuen ist jedes Jahr aufs neue ein schöner Moment. 

Leider hatten wir heuer nur wenig Zeit das Essen zu genießen, die niedrige Startnummer 6 hat uns schon früh an den Start des Prologs gerufen. 

Unsere Zielzeit sollte dieses Jahr bei zwei Minuten liegen. Also Gaspedal durchdrücken und los gings. Nach einer für unseren Geschmack guten Zieldurchfahrt konnten wir noch die Kalibrierung des Wegstreckenzählers überprüfen und verabschiedeten uns von Stoitzendorf um mit Freunden und Familie am Eggenburger Hauptplatz eine interne "Fahrerbesprechung" durchzuführen.

Samstag

Der Samstag begann so wie der Freitag geendet hat. Mit knappen 30 Grad und strahlend blauem Himmel. Dennoch, der Wettergott sollte noch einiges für uns Vorbereitet haben. 

Nach dem Eintreffen vor der Stadthalle und der Fahrerbesprechung mussten wir zunächst eine traurige Nachricht verdauen. Die 20te Viva Italia sollte zugleich die Letzte sein. 

So machten wir uns also ein wenig wehmütig auf zu unserem Fahrzeug und zum Start bereit. Nachdem sich unser Freund comicreif zu einer Staubwolke verdünnisiert hatte, konnten wir endlich auf grün warten. 

So ging es durch die schöne Landschaft des Waldviertels von Bremsprüfung zu Schnittprüfungen und nach ein paar Kilometern waren wir einfach "drinnen".
Als Abschlussprüfung des Vormittags galt es eine Passierkontrolle nach Karte zu meistern. Schon vorab auf eine Route geeinigt, konnten wir dieser - wieder im Doppelpack mit Freunden und ihrem Spider - auch erfolgreich folgen. Die Zielankunft sollte sich dann aber doch als knappe Partie zeigen. Zusätzlich sorgte noch die selbst berechnete Zielzeit für so manche Verwirrung vor der Waldschenke. Dennoch, und dank der Mithilfe von so manchem Mitstreiter, konnte die richtige Zielzeit durch die Offiziellen eingetragen werden.

Während des Mittagessen mussten wir dann leider dem Wetter Tribut zollen und unser Verdeck schließen. So verliefen die nächsten zwei, drei Stunden im Kampf mit dem Roadbook, der Stoppuhr und dem kleinen Problem mit der Verdeckdichtung. 

Vielleicht auch dadurch passierte uns dann ein kleiner Verfahrer der uns einige Kilometer und auch einige Minuten gekostet hat. So galt es eine Aufholjagd gegen die nächste Zeitkontrolle zu starten. Ständig wurden wir mit Restkilometern und Restzeit konfrontiert und erst als wir die positive Zielzeit errechnet hatten kam wieder ein bisschen Ruhe ins Cockpit. 

Bevor wir uns wieder in die kulinarischen Hände der Rosenburg begeben konnten mussten wir erst den Nordring in Fuglau meistern.
Zwei Runden, zwei gleiche Zeiten galt es zu erreichen. Und wieder sagten unsere Stoppuhren gutes Voraus. 

Der Stadt Gran Prix - Sonntag

Nachdem wir Sonntag Morgen am Hauptplatz in Eggenburg eingeparkt hatten um uns noch einen extra Energieschub bei einem Espresso zu holen, pilgerten wir natürlich zum Aushang der Zwischenergebnisse. Und siehe da. Ein 11. Gesamtrang und der zweite Rang in unserer Klasse 0,4 Punkte hinter dem Erstplatzierten der Klasse und nur 0,1 Punkt vor dem Dritten. Nervosität machte sich breit und wir wussten, es geht um unseren ersten wirklichen Erfolg. 

Nach zwei Runden durch Eggenburg, die zwar nicht ganz glatt liefen. Mussten wir doch mit Fußgängern auf der Strecke umgehen. Konnten wir nur noch hoffen und ein Eis essen. Immerhin war das Wetter ja wieder dementsprechend.

Die Siegerehrung

Nach einigen doch berührenden Momenten und Ansprachen wurden die ersten Ergebnisse verkündet. 
Und wir, wir wurden zum ersten Mal überrascht. So ging die Einzelwertung des Prologs tatsächlich an uns. Mit einer Abweichung von nur 4 Hundertstel. Und auch bei der Einzelwertung des Nordrings in Fuglau gingen wir nicht ohne Pokal nach Hause. Auch hier, mit einer für uns absolut unglaublichen, Abweichung von 0 Hundertstel durften wir den Pokal mit der Eins in Empfang nehmen. 
Es galt also noch die Klassenwertung abzuwarten. Kurzum, auch diesen Pokal durften wir mit nach Hause nehmen. 
Und auch wenn wir in der Gesamtwertung keine Rolle gespielt haben, für uns war es der erste große Erfolg und ein absolut unvergesslicher Moment. 
Natürlich Gratulieren wir auch hier allen anderen Teilnehmern und Gewinnern und Mitstreitern!

Der Abschied

Schlussendlich bliebt uns eh nicht mehr viel zu sagen. Wir haben die letzten drei Jahre auf der Viva Italia immer genossen und sind froh und dankbar daran Teilnehmen zu dürfen.
Es war eine wunderbare Veranstaltung die sich wohl nur schwer ersetzen lassen wird.
Vielen Dank für die Organisation, an alle Offiziellen und auch an alle Freunde die uns dort begleitet haben.

LG 
Iris & Markus
top 7
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Kommentare

oldtimerschulung
16. Jun 2015

Schade um die Viva!
Man sollte das was die Viva am stärksten von allen anderen abgehoben hat weiterführen:
die Quartermile in Dobersberg und die herrlichen Mohnnudeln :-).

TS916
16. Jun 2015

Auf jeden Fall die Mohnnudeln! Um Himmels willen die Mohnnudeln!

eugen
16. Jun 2015

Na, da habt ihr aber eh ganz schön Preise abgeräumt. GRATULIERE zu dieser Leistung - und danke für den schönen Bericht.

;-) eugen

Jiro
16. Jun 2015

Hallo!
Höre ich da richtig heraus, dass die Viva nicht mehr veranstaltet wird?
LG Fritz

TS916
17. Jun 2015

Servus,

ja leider. Nach zwanzig Jahren ist es für die Veranstalter Zeit in "Pension" zu gehen. Eventuell wird es eine Viva Italia in abgespeckter Form geben.
Aber das wird wohl nur die Zeit zeigen.

LG Markus

Jiro
17. Jun 2015

Schade, ich habs über die Jahre leider nicht zu einer Teilnahme geschafft...
LG Fritz

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